WIR machen vielleicht Sachen ...

Erfahre hier mehr darüber was unsere Lehrlinge und MitarbeiterInnen für Sachen machen. In ihren Geschichten erzählen sie, was sie an Technik begeistert, wie sie zu Blum gekommen sind und welche Möglichkeiten sie bei Blum haben.

 

Lehrstelle aufgegabelt!

Lisa, Elektrotechnik

Eigentlich hatte ich schon einen festen Plan: Erst Matura, dann Architekturstudium. Direkt nach der Schule wollte ich mir aber noch eine kleine Lernpause gönnen und etwas Geld verdienen. Gelandet bin ich in der Produktion bei Blum – als Staplerfahrerin. Beim Transportieren der Materialien zwischen den Anlagen hat mich das Technikfieber dann gepackt. Also ging’s vom Stapeln zum Schnuppern und von dort aus in die Lehre zur Elektrotechnikerin.
Meine Familie war anfangs etwas geschockt: „Was? Du willst gar nicht studieren? Aber du hast doch Matura?!“ Ich wollte einen Beruf, in dem logisches Denken, räumliches Vorstellungsvermögen und genaues Arbeiten gefragt sind. In der Lehre zur Elektrotechnikerin gehört das schon jetzt zu meinem Arbeitsalltag. Mit der Lehre stehen mir beruflich viele Wege offen. Und wer weiß, was die Zukunft so alles bringt.

Natural born mechanic!

Tobias, Maschinenbautechnik

Seit ich mit acht Jahren mit meinem ersten Moped zu Hause über den Hof gedüst bin, bin ich „Schrauber“. Ich habe mir eine Werkstatt eingerichtet und einfach angefangen, mir alles selbst beizubringen. Dabei ging natürlich auch einiges schief. Aber jeder kleine Misserfolg hat mich so richtig angespornt. Zuletzt beim Restaurieren meiner Vespa. Nach der AHS-Matura wollte ich erst mal KFZ-Mechaniker werden, habe mich dann aber für eine Lehre bei Blum entschieden. Das, was ich hier als Maschinenbautechniker lerne, bringt mich einfach weiter – auch zu Hause in meiner Werkstatt.

Metal Girl!

Nadine, Zerspanungstechnik

Mir war schon früh klar, dass ich in die Metallbranche gehen möchte: seit ich die Schleifmaschine in der Werkstatt meines Papas bedienen durfte. Im Poly habe ich dann erfahren, dass es einen Beruf gibt, in dem Werkstücke für Maschinen und Werkzeuge hergestellt werden. Also habe ich in die Zerpanungstechnik „reingeschnuppert“ – und bin geblieben. Jetzt darf ich nicht nur schleifen, sondern auch fräsen, drehen, bohren und erodieren.

Alles muss man selber machen!

Chiara, Werkzeugbautechnik

Wenn meine Eltern Möbel aufbauen, kann ich mir das Lachen kaum verkneifen: Meine Mama liest die Montageanleitung vor, während mein Vater in Schrauben, Dübeln und Nägeln wühlt. Irgendwann zeige ich ihnen dann, wie es geht. Ich war handwerklich schon immer geschickt. Auch in der Werkzeugbautechnik braucht man für ein perfektes Ergebnis ein starkes Team. Wie bei mir zu Hause.

Läuft alles nach Plan B!

Simon, Zerspanungstechnik

Die Wahl des richtigen Berufs ist gar nicht so leicht! Bürokaufmann hat sich in der Schule für mich noch ganz gut angehört. Rechnen und Maschinenschreiben waren schließlich meine besten Fächer. Also habe ich die kaufmännische Lehre durchgezogen, mich aber recht schnell gefragt: „Tagtäglich Büro?“ Das war dann doch nichts für mich. Beim Schnuppern bei Blum wurde mir dann klar, dass ich computergesteuerte Maschinen programmieren und bedienen, Metall bearbeiten und selbst etwas erschaffen will. Also habe ich mich für die Zerspanungstechnik entschieden. Auch hier arbeite ich mit Zahlen. Im 1000stel-Millimeter-Bereich.

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Ganz klar vom technischen Schlag!

Johanna, Maschinenbautechnik

Als Kind habe ich mir nicht nur blaue Flecken beim Kampf um die Fernbedienung von meinen drei älteren Brüdern eingefangen. Auch das Interesse an Technik habe ich mir von ihnen abgeschaut. Denn alle drei sind Elektriker. Mein Berufswunsch war also schon früh klar: Anlagentechnikerin. Das habe ich in jedes Poesiealbum geschrieben. Als es dann wirklich an die Berufswahl ging, kam von meinen Brüdern der Tipp: „Geh doch mal Metall schnuppern!“ Wenn jemand weiß, was zu mir passt, dann sind das meine Brüder. Denn daraus geworden ist eine Lehre bei Blum.

Zeigt uns, was ihr draufhabt!

Dieter, Ausbildungsleiter Blum

„Du machst vielleicht Sachen!“ – wie oft habe ich mich schon dabei ertappt, wie ich diesen Satz sage. Früher zu meinen Kindern, jetzt zu meinen Enkeln. Sogar zu dem einen oder anderen Blum-Lehrling.

Ich selbst musste mir den Satz aber auch schon anhören. Nicht nur einmal. Denn statt daheim meine Arbeit zu machen, war ich lieber mit dem Moped unterwegs. Das war natürlich frisiert – und zwar so, dass es die Polizei nicht merken sollte. Meine Eltern waren nicht gerade begeistert.?Als Ausbildungsleiter sehe ich jedes Jahr neue Lehrlinge, die viel Engagement und Leidenschaft für ihren Lehrberuf mitbringen. Viele von ihnen sind heute „gestandene“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und schon seit Jahrzehnten dabei. Erst durch sie wird Blum zu einem einzigartigen Unternehmen – zu einer Familie. Und alle haben sie ihre „Sachen“ gemacht.

Lasst euch also nicht abschrecken. „Du machst vielleicht Sachen!“ ist eine Aufforderung: Zeigt uns, was ihr draufhabt.

Stars and Stripes ... and Blum

Christian, Fertigungstechnik Formen

Als ich sieben Jahre alt war, sind meine Eltern mit mir aus Deutschland nach Charlotte im US Bundesstaat North Carolina ausgewandert. Nach der Highschool wollte ich eigentlich studieren, mein Vater aber meinte: „Schau dir mal Blum an. Da kannst du eine Ausbildung wie in Europa machen.“ Tatsächlich habe ich mich dann für eine Lehre zum Werkzeugmacher bei Blum USA entschieden. Als dann die Abteilung für Kunststofftechnik in Charlotte aufgebaut wurde, war ich so fasziniert, dass ich in einem Schnellprogramm zusätzlich noch eine Lehre zum Kunststofftechniker gemacht habe. Und da 99 % der Maschinen und Anleitungen direkt aus Vorarlberg kamen und ich als Deutscher einen Sprachvorteil hatte, durfte ich mithelfen, die Abteilung zu erweitern. Sogar die Lehrlingsunterlagen habe ich ins Englische übersetzt.
Mein nächster Schritt bei Blum war dann der Sprung zurück „über den großen Teich“: Mit meiner Frau, einer Amerikanerin mit argentinischen Wurzeln, bin ich nach Vorarlberg ausgewandert. Die Freiheit, mit tollen Kollegen an spannenden Projekten zu arbeiten, ist im „Headquarter“ sogar noch größer. Und wer weiß, wohin die Reise noch geht.

Ride on!

Markus, Abteilungsmeister im Bereich Betriebsmechanik

Meine erste Station bei Blum war der Parkplatz vor dem Werk 2: Als kleiner Junge habe ich dort nämlich das Fahrradfahren gelernt. Die nächsten Etappen führten mich dann schon direkt in die Werkshalle. Gleich drei Mal habe ich während meiner Schulzeit bei Blum geschnuppert, weil ich mir sicher war: Da will ich hin. Aus der geplanten Matura wurde dann natürlich nichts. Statt Lateinvokabeln habe ich lieber Maschinenmechaniker gelernt. Danach war ich schon relativ früh als Ausbilder unterwegs.
Nach vielen Jahren im Bereich Produktentwicklung bin ich heute Abteilungsmeister – und damit wieder eine Art Coach für meine Mitarbeiter. Dass ich schon so viele unterschiedliche Aufgaben in ganz verschiedenen Abteilungen übernehmen durfte, ist typisch Blum: Man hat viel Freiraum, um Neues auszuprobieren und seine Stärken zu entdecken.

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Ich war total verschlumpft

Julijana, Kunststofftechnik

Mein erstes Überraschungsei bekam ich mit acht Jahren: Toulousi-Schlumpf, der mit seinem Malkasten eine Torte verziert. Ich war sofort verliebt. Heute stehen über 50 Schlumpf-Figuren in meinem Regal. Bei der Berufswahl sind mir meine Schlümpfe wieder eingefallen – vor allem die Frage nach ihrer „Herkunft“. Wie so eine Plastik-Figur entsteht, habe ich am Lehrlings-Infotag erfahren. Und, dass es insgesamt mehr als 200 Arten von Kunststoff gibt. Aus manchen macht man Schlümpfe. Aus anderen Bauteile.

Einen Versuch ist es immer wert!

Florian, Versuchsabteilung Produkte

Bei Blum habe ich eine Lehre zum Werkzeugbautechniker gemacht, heute arbeite ich vor allem mit Maschinenbautechnikern. Warum? Im letzten Lehrjahr durfte jeder drei Abteilungen nennen, in denen er später gerne arbeiten würde. Mein klarer Favorit war die Versuchsabteilung. Das hat sich wohl noch kein Lehrling getraut. „Weißt du denn nicht, dass die nur Leute mit langjähriger Berufserfahrung nehmen?“ haben mich meine Ausbilder gefragt.
Seitdem tüftle ich mit meinem Team an der optimalen Dämpfung für Möbel. Oft müssen wir wegen technischer Schwierigkeiten stundenlang rumprobieren, komplett umdenken oder auch wieder ganz von vorne anfangen. Das gehört dazu – und ich finde es toll! Müsste ich selbst nochmal von vorne anfangen, würde ich sofort wieder eine Lehre zum Werkzeugbautechniker machen. Denn alles, was ich damals gelernt habe, kann ich heute wirklich gut brauchen!

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Bis an die physikalischen Grenzen – und noch viel weiter!

Michael, Elektrotechnik (Automatisierungstechnik)

Schon als Kind war ich der „Junge mit den 1000 Ideen“. Alles wurde in seine Einzelteile zerlegt und neu zusammengebaut. Der Spaß daran ist mir bis heute geblieben – und die Ideen werden auch nicht weniger. Doch statt in der Werkstatt meines Vaters tüftle ich jetzt bei Blum und kümmere mich um die Entwicklung und Standardisierung von Montageanlagen.
Das heißt, ich überlege mir mit meinen Kollegen, was man an den Anlagen verändern muss, um noch schneller produzieren zu können und gleichzeitig die Qualität der Produkte zu erhöhen. Während meiner Lehre zum Elektrotechniker hatten wir noch ganz andere Maschinen im Einsatz. Der Unterschied zwischen damals und heute ist so enorm, als würde man ein altes Wählscheibentelefon mit dem neuesten Smartphone vergleichen. Und die technische Weiterentwicklung hört nicht auf. Deshalb ist es meine größte Motivation, über alle Trends und Entwicklungen im Hightech-Bereich Bescheid zu wissen und abschätzen zu können, wie man diese für Blum einsetzen könnte.
Die Herausforderung, Dinge besser zu machen, lässt mich nicht los und hat die Fertigungstechnik bei Blum schon weit gebracht – fast bis an die Grenzen der Physik. Und irgendwann vielleicht darüber hinaus ...

Es glitzert, es ist sinnvoll, ich bau es selber!

Kathleen, Werkzeugbautechnik

Mein erstes Kinderbett habe ich selbst aufgebaut – zusammen mit meinem Vater. Stolz stand ich neben der Werkzeugkiste und habe ihm ein Werkzeug nach dem anderen gereicht. Natürlich immer das falsche. Ein Regal und eine Kommode später aber kannte ich jedes Werkzeug beim Namen. Jetzt mache ich selbst Werkzeuge, aber für ganz große Maschinen. Das hat mit Schraubendreher, Inbusschlüssel oder Hammer zwar nicht mehr viel zu tun, ist aber auch richtige Detailarbeit. Gut, dass ich nicht nur das handwerkliche Geschick, sondern auch die Geduld von meinem Vater geerbt habe.

Es hat sofort gefunkt!

Marko, Elektrotechnik

Mit acht Jahren hat mich mein Onkel zwei Verbindungsdrähte in einem alten Fernseher löten lassen. Ich war echt stolz, als der Bildschirm wieder funktionierte – und neugierig auf alles, was mit Elektrotechnik zu tun hatte. In der Lehre bei Blum gehört es jetzt zu meinen Aufgaben, kleinen Fehlern nachzugehen. Gut finde ich, dass wir die Theorie auch im Betrieb lernen und sofort in die Praxis umsetzen können. So sehen wir direkt, wie etwas funktioniert.

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Da hatte ich den Salat!

Jaqueline, Werkzeugbautechnik

Als Kind musste ich ständig meine Kassetten „abspulen“ und die entwirrten Bänder über Stühle, Lampen und Türklinken drapieren, um sie dann wieder aufzuwickeln. Aber einmal abgespielt, gab es schon den nächsten Bandsalat. Erst als ich den Rekorder mit meinem Vater auseinandergeschraubt, gereinigt und wieder zusammengebaut habe, konnte ich endlich wieder eine ganze Kassette am Stück anhören. Als Werkzeugbauerin sehe ich jeden Tag, was man mit viel Fingerspitzengefühl alles erreichen kann. Auch hier nehmen wir die Werkzeuge auseinander, um einzelne Teile auszutauschen und zu verbessern. Danach läuft alles wieder wie geschmiert.

Muckis im Kopf!

Manuel, Elektrotechnik

Als Kind war ich verrückt nach Rätseln. Wörtersuchspiele, Sudoku, Denksportaufgaben – ich habe sie fast alle gelöst. Als Elektrotechniker muss ich mir auch schon mal den Kopf zerbrechen. Programmierung ist manchmal echt kompliziert. Früher oder später komme ich aber auf die Lösung. Schließlich habe ich trainiert.

Sorry, Mama!

Karl, Maschinenbautechnik

Große Maschinen haben mich schon immer fasziniert – vor allem Züge. Schon als 4-Jähriger wollte ich immer unbedingt zum Güterbahnhof, um mir die großen Waggons anzusehen. Ich habe einfach so lange gequengelt, bis meine Mutter nachgegeben hat. Erst fand ich große Maschinen super, dann auch die kleinen. Alle Küchengeräte musste ich zerlegen, um zu merken: Die sind ja alle ähnlich. Das hat mir dabei geholfen, die Geräte wieder zu reparieren. Und meine Mutter zu besänftigen. Jetzt bin ich wieder bei den großen Maschinen angelangt. Ich baue zwar keine Züge, aber riesige Anlagen. Und die können es locker mit jedem Güterwaggon aufnehmen.

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